Dark Nova

High Elf Realms

Helden

3


Noble

Elendir Grimmborke - Die ungebeugte Axt von Chrace

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„Aus dem Schmerz wird der Stahl geboren, aus dem Schilde die Wildnis bricht. Doch im Herzen des Jägers lodert ein Feuer, das kein Winter bezwingt.“ - Auszug aus dem unvollendeten Lied der Weißen Berge

In den schroffen Gipfeln und dichten, nebelverhangenen Wäldern von Chrace gilt das Wort eines Elfen nur so viel, wie die Kraft seines Arms und die Schärfe seiner Axt. Elendir wurde in die sterbenden Echos einer einst stolzen Adelslinie hineingeboren und seine Ahnen besaßen Ländereien, die so alt und herrlich waren wie die Herrschaft des ersten Phönixkönigs. Doch die Geschichte schonte seine Familie nicht. In einer mondlosen Nacht, als die Winde der Magie wild um die Gipfel heulten, brachen die Druchii aus den Schatten hervor. Als die Sonne aufging, war Elendirs Heimat nur noch rauchende Asche und seine Familie war erschlagen, ihr Name aus den Registern der lebenden Höflinge getilgt.
Während die anderen feinen Höflinge in den Gärten von Lothern oder den Palästen von Tiranoc in solchen Tragödien ein Ende finden, fand Elendir darin seinen Anfang. Er floh nicht an die Küste, er zog sich mit nichts als der alten, schweren Holzfälleraxt seines Vaters in die tiefsten Wälder zurück. Jahrelang lebte er als Geist unter den Bäumen, lernte den Atem des Waldes zu lesen, die Fährte der Bestien im Dunkeln zu riechen und den Frost der Berge zu ertragen. Seine Muskeln wurden hart wie die Rinde der uralten Mammutbäume, sein Blick so scharf wie der eines Adlers.
Doch ein Jäger von Chrace kann kein Einsiedler sein, denn er ist ein Krieger des Königs und die Chronisten von Ulthuan schreiben keine Lieder über Elfen, die einsam im Unterholz verbluten. Elendir will seinen Namen mit dem Blut der Feinde Ulthuans neu in die Geschichtsbücher schreiben und so ist sein Blick fest auf das höchste Ziel gerichtet: Er will einen der legendären Weißen Löwen im ehrlichen Zweikampf bezwingen, um dessen Fell als Mantel der Garde zu tragen.
Als er die Wälder verließ, um seinem Schicksal entgegenzutreten, traf er auf Theron und Althaea, zwei aufstrebende Edle, die ausgezogen sind, für Ruhm und Ehre. Doch in ihnen sieht er keine Verbündeten, sondern die personifizierte Arroganz jener Elfen, die den Krieg nur aus Büchern oder von den Rücken edler Rösser aus kennen. Wenn Orks, Tiermenschen oder die Ausgeburten des Chaos das Reich bedrohen, wird Elendir der Erste im Handgemenge sein. Er wird seine Axt so tief in die Reihen der Feinde treiben, dass selbst die stolzesten Prinzen Caledors seinen Namen mit Ehrfurcht aussprechen müssen.

Ausrüstung:
Hand weapon
Rüstung:
Light armour
Magische Gegenstände:
Chracian Hunter

Noble

Theron Sternenfeuer - Die schlafende Flamme von Caledor

Zorn: 0 Ruhm: 0 / 0

„Die Sättel sind leer, die Asche ist kalt, doch im Blute der Prinzen schläft der Schrei des Drachen. Wer bricht das Schweigen der Berge?“ - Aus den Annalen des Drachenthrons

Caledor, ein Reich der Geister und der Erinnerungen, wo einst die Drachen dieses Landes den Himmel verdunkelten und die Reiter von Caledor das Schicksal der Welt formten. Heute schlafen die großen Bestien tief in den vulkanischen Kavernen, und mit ihnen scheint der Stolz des Reiches zu verblassen. Theron Sternenfeuer wurde inmitten dieses sterbenden Glanzes geboren. Seine Familie hütet eine Rüstung aus antikem, drachengeschmiedetem Stahl, deren Glanz an die glorreichen Tage von einst erinnert. Doch die Ställe der Familie Sternenfeuer sind leer und kein Brüllen erschüttert mehr ihre Hallen.
Für einen hochelbischen Adeligen aus Caledor gibt es kein schlimmeres Schicksal als die Bedeutungslosigkeit. Theron wuchs mit den Epen der alten Drachenprinzen auf und lernte das Reiten, noch bevor er richtig laufen konnte, seine Beherrschung der Lanze sucht unter seinesgleichen ihresgleichen. Doch Ehrgeiz ohne Feldzug ist wie ein Feuer ohne Holz. Theron ertrug die lähmende Lethargie der älteren Prinzen nicht länger, die in ihren Palästen saßen und auf das Erwachen der Drachen warteten, ohne selbst einen Finger zu rühren.
Theron glaubt fest an das Schicksal: Die Drachen werden nicht durch die Zeit erwachen, sondern durch Taten. Sie spüren den Geist eines wahren Kriegers und deshalb sattelte er sein edelstes Elfenross, legte die unbeschriebene Rüstung seiner Ahnen an und zog aus, um Ruhm zu erlangen. Er sucht die Schlachtfelder der Welt, um den Winden zu beweisen, dass der Geist von Caledor noch lebt.
Als er Caledor verließ, um seinem Schicksal entgegenzutreten, traf er auf Elendir und Althaea, die Ihre eigenen Ziele verfolgten. Die Gegenwart von Elendir und Althaea ist für Theron eine tägliche Prüfung seines Stolzes. Der Chracianer ist in seinen Augen kaum mehr als ein wilder Waldläufer, und die Magierin aus Saphery schwächt den reinen Pfad des Kriegers durch ihre philosophischen Zweifel. Theron wird sich in keinem Gefecht zurückhalten, ob gegen die Ritter Bretonias, die Horden der Skaven oder die finsteren Horden des Nordens - Theron wird wie ein Komet in die feindlichen Linien brechen. Er sucht den Ruhm, der so hell strahlt, dass die Erde selbst erbebt und die Drachen der Tiefe aus ihrem jahrhundertelangen Schlaf erwachen, um ihn als ihren Meister zu wählen.

Ausrüstung:
Hand weapon
Rüstung:
Light armour
Magische Gegenstände:
Blood of Caledor

Noble

Althaea Weisenblick - Die geteilte Seele aus Saphery

Zorn: 0 Ruhm: 0 / 0

„Das Schwert schneidet den Leib, der Zauber trennt den Geist. Erst wo beide sich im Tanze treffen, offenbart sich die wahre Macht des Asur.“ - Inschrift über dem Torbogen des Weißen Turms von Hoeth

In Saphery, dem Herzen der magischen Gelehrsamkeit Ulthuans, wird der Geist als die schärfste Waffe angesehen. Doch die Geschichte des Reiches lehrt, dass Wissen ohne die Kraft, es zu verteidigen, wertlos ist. Althaea Weisenblick verbrachte die ersten Jahrhunderte ihres Lebens in den endlosen Bibliotheken im Schatten des Weißen Turms von Hoeth. Sie las die Berichte über die Schwertmeister und die großen Lehrmeister, jene legendären Kriegermagier, die mit einer Hand das Schicksal der Winde der Magie weben und mit der anderen eine zweihändige Klinge mit der Leichtigkeit einer Feder führen.
Althaea besitzt ein außergewöhnliches Talent für beide Pfade. Doch die Gelehrten des Turms sahen in ihr nur eine Theoretikerin. Bei den rituellen Debatten und Turnieren wurde ihr oft vorgeworfen, dass ihre Zauberformeln zwar perfekt strukturiert, aber im Chaos einer echten Schlacht nutzlos seien. Man nannte sie spöttisch die „Dichterin des Stahls“, da sie die Schwertkunst perfekt analysieren, aber die Brutalität des Sterbens nicht ertragen könne.
Dieser Spott entfachte in Althaea ein kaltes, entschlossenes Feuer. Sie weigerte sich, eine bloße Zuschauerin der Geschichte zu sein. Sie nahm ein langes, meisterhaft ausbalanciertes Turnierschwert, packte ihre ledergebundenen Chroniken ein und verließ die Sicherheit von Saphery. Ihr Ziel ist nichts Geringeres als der Sitz im Hohen Rat des Weißen Turms - ein Platz, der nur jenen zusteht, deren Weisheit auf den blutigen Schlachtfeldern der Welt erprobt wurde.
Als sie Saphery verließ, um ihrem Schicksal entgegenzutreten, traf sie auf Theron und Elendir, von denen sie die Kunst des Krieges erlernen wollte. Auf ihrer Reise sieht sie sich ständig mit der Ignoranz ihrer Gefährten konfrontiert. Elendir verkörpert für sie die reine, unreflektierte Zerstörungswut, während Theron in der veralteten Taktik einer vergangenen Ära gefangen ist. Althaea will beiden beweisen, dass die Harmonie aus Geist und Klinge jeder bloßen Muskelkraft oder blindem Reiterstolz überlegen ist. Wenn die Welt erzittert und Armeen aus Untoten, Dämonen oder Sterblichen aufeinanderprallen, wird Althaea im Zentrum des Sturms stehen. Sie wird ihre Klinge im Takt ihrer Zaubersprüche führen, bereit, eine Legende zu schreiben, die man noch in Jahrtausenden im Weißen Turm studieren wird.

Ausrüstung:
Hand weapon
Rüstung:
Light armour
Magische Gegenstände:
Loremaster

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