Die Mine der widerspenstigen Runen
Tief im von Chaos verseuchten Land lag eine alte Mine, durchzogen von Adern fremdartiger Macht. Einst geplündert, dann vergessen – doch nun erneut umkämpft. Hier traf Kaelrion Flammenwacht auf den dunklen Meister, entschlossen, die Relikte der Tiefe nicht den Mächten des Chaos zu überlassen.
Die Krieger des Chaos hielten die Zugänge, rau und verbissen, als wäre der Stein selbst ihr Verbündeter. Enge Schächte und gebrochene Stollen machten jeden Vorstoß gefährlich. Doch die Hochelfen kämpften nicht um Boden – sie kämpften um Kontrolle.
Kaelrions Magie durchzog die Tunnel wie flüssiges Licht. Wo Chaoskrieger standhielten, wurden sie geblendet, getrennt, zurückgedrängt. Schritt für Schritt sicherten die Elfen die zentralen Kammern, während der Widerstand des dunklen Meisters zunehmend ins Stocken geriet.
Der entscheidende Moment kam tief im Herzen der Mine.
Dort, wo die Relikte ruhten, brach der letzte Gegenangriff des Chaos zusammen. Zu präzise waren die Bewegungen der Elfen, zu klar ihr Ziel. Der dunkle Meister musste weichen, nicht vernichtet – aber verdrängt.
Als die Schlacht endete, gehörte die Mine den Hochelfen.
Und mit ihr Wissen, das sie im nächsten Gefecht noch gefährlicher machen würde – eine Streitmacht, befreit von den üblichen Zwängen, bereit, ihre Elite ohne Einschränkung ins Feld zu führen.
Das Chaos jedoch lernte aus der Niederlage.
Beim nächsten Aufeinandertreffen würden sie schneller zuschlagen.